Musisch-künstlerisch

Musik

„Die Erziehung zur Musik ist von höchster Wichtigkeit,
weil Rhythmus und Harmonie machtvoll in das Innerste der Seele dringen.“
Platon (427 – 348 od. 347 v. Chr.), griechischer Philosoph, Begründer der abendländischen Philosophie

Die Bedeutung der Musik für die ganzheitliche und werteorientierte Menschenbildung ist über die Jahrunderte hinweg stets als unersetzliches Kulturgut anerkannt gewesen und stellt gerade in der heutigen, schnelllebigen und oft orientierungslosen Zeit ein Gegengewicht dar, das wichtiger ist, denn je.

Das gemeinsame Singen und Musizieren fördert Kernkompetenzen wie Teamfähigkeit, Selbstdisziplin, Ausdauer, Konzentrationsfähigkeit, Selbstbewusstsein, die Fähigkeit zur kritischen Selbsteinschätzung und die Fähigkeit, sich vor einem größeren Auditorium zu präsentieren, Kompetenzen also, die unabhängig von der späteren Berufswahl in allen Lebensbereichen gewinnbringend einsetzbar sind.

Ein Hauptschwerpunkt unserer Arbeit liegt daher auf der Ensemblearbeit.

Insgesamt sind jährlich rund 300 Schülerinnen und Schüler in den verschiedenen Ensembles unserer Schule aktiv. Im vokalen wie im instrumentalen Bereich können wir dadurch in verschiedensten Besetzungen arbeiten. Dabei legen wir großen Wert darauf, dass alle Ensembles auch den Schülerinnen und Schüler des sprachlichen Zweiges, der Ganztagesklassen und der Berger-Klassen offenstehen.

Der Unterstufenchor der Jahrgangsstufen 5 bis 7 und wird seit Beginn des Schuljahres 2009/2010 von StRin Eva Riedel geleitet.

Der Mittelstufenchor umfasst die Jahrgangsstufen 8 bis 10 und wird von OStRin Barbara Groß betreut.

Der Oberstufenchor steht unter der Leitung von OStRin Christine Böhm.

Unser Kollegium engagiert sich projektbezogen im Lehrerchor unter der Leitung von OStRin Christine Böhm.

Als Erfolg unserer kontinuierlichen Aufbauarbeit in den vergangenen Schuljahren verfügen wir erfreulicherweise inzwischen über zwei symphonische Klangkörper, das Orchester Quintotto der Jahrgansstufen 5 bis 8 (Leitung Ralf Brösamle – Streicher und StDin Claudia Miksch – Bläser) und das Große Orchester der Jahrgangsstufen 9 – 12 (Leitung StD Dr. Ulrich Stinzendörfer). Aus letzterem rekrutiert sich auch unter der Leitung von StD Dr. Ulrich Stinzendörfer das Kammerorchester, dessen Aufgabe die Pflege der Kammerorchesterliteratur ist.

Die Bigband des Matthias-Grünewald-Gymnasiums unter der Leitung von StDin Claudia Miksch ist ebenfalls inzwischen eine feste Größe.

Neben diesen großen Ensembles existieren noch eine Reihe kleinerer Gruppen, wie die Kleine Band und das Percussionensemble, beides unter der Leitung von ML Ulrich Zgraja und das Blechbläserensemble (Leitung OStRin Christine Böhm) sowie verschiedene Kammermusikgruppen, die von unseren Lehrkräften betreut werden.

Der regelmäßige Konzertkalender eines Schuljahres beinhaltet eine Kammerkonzertreihe, Orgelabende, die Samstagspodien des Studienzweiges, das vorweihnachtliche „Christmas Carols Sing Along“ in der Augustinerkirche, in der auch einmal monatlich kleine Schülergruppen ein halbe Stunde „Musik und Mediation“ gestalten, kleine Musizierstunden in der Palliativstation der Uniklinik, Konzerte der Additumskurse der Oberstufe und natürlich die beiden Haupttermine, das jährliche Weihnachtskonzert in der St. Johanniskirche und das Frühjahrskonzert im Großen Saal der Musikhochschule.

Neben diesen schulischen Konzertveranstaltungen wirken unsere Schüler schon seit mehreren Jahren regelmäßig an Kooperationsprojekten mit verschiedenen Würzburger Institutionen mit oder werden engagiert.

So hat mittlerweile die Zusammenarbeit mit dem Würzburger Mainfrankentheater sowohl im vokalen als auch im instrumentalen Bereich eine mehrjährige Tradition. Seit 2007 spielen unsere Schüler zusammen mit den Profis vom Symphonieorchester des Mainfrankentheaters im Projekt „Ohren auf in Concert“.

Das Große Orchester gastiert einmal jährlich im Kulturspeicher, um Würzburger Grundschülern das Orchester mit seinen Instrumentengruppen und seinem unterschiedlichen Repertoire vorzustellen Die Mischung aus Arbeit mit dem gesamten Orchesterklang und Gruppenarbeit hat sich inzwischen standardisiert. Die geniale Verbindung Musik und Kunst in den großzügigen Räumlichkeiten des Kulturspeichers sind für alle Beteiligte ein Erlebnis. Unsere kleinen Gäste verlassen von der Begeisterung unserer Schüler angesteckt den kulturellen Ort.

Die Bigband des MGGW gestaltet die jährlichen Abschlussfeiern der Technikerklassen am benachbarten Städtischen Berufsbildungszentrum I Würzburg, der Franz-Oberthürschule und tritt inzwischen immer häufiger auch außerhalb des schulischen Rahmens auf, zuletzt anläßlich der Festwoche zum 100-jährigen Bestehen der Pfarrei St. Paul in Heidingsfeld bei einem Jazzfrühschoppen und zu Beginn des neuen Schuljahres zum zweiten Mal nach 2011 beim Würzburger Stadtfest auf der TV-Touring-Bühne nach der offiziellen Eröffnung durch OB Dr. Georg Rosenthal.

Auch die Chöre werden gerne engagiert, sei es für Produktionen mit dem Mainfrankentheater oder wie im vergangenen Schuljahr für das Benefizkonzert des Veitshöchheimer Heeresmusikkorps im Würzburger Kongresszentrum.

Das Jazzchorprojekt des Mittel- und Oberstufenchores findet in Zusammenarbeit mit Studenten der Musikhochschule statt.

Ein zentraler Bereich der musischen Ausbildungsrichtung ist der Instrumentalunterricht, der die für den musischen Zweig verpflichtende dritte Musikstunde darstellt.

Unsere Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit in allen anerkannten Instrumenten instrumentalen Gruppenunterricht zu erhalten. Auf Antrag und nach Rücksprache kann gegebenenfalls von der Schulleitung eine Befreiung von diesem schulischen Pflichtunterricht gewährt werden, wenn sichergestellt ist, dass der Schüler eine zeitlich adäquate Unterrichtsstunde von einer qualifizierten Lehrkraft auf privater Basis oder über eine Musikschule erhält.

Das Matthias-Grünewald-Gymnasium pflegt in diesem Bereich eine sehr enge Zusammenarbeit mit der Würzburger Sing- und Musikschule.

Neben dem Pflichtunterricht bieten wir in begrenztem Rahmen auch die Mögichkeit im Wahlunterricht ein weiteres Instrument zu erlernen. Dieses Angebot können auch die Schülerinnen und Schüler der anderen Ausbildungsrichtungen in Anspruch nehmen.

Eine umfangreiche Sammlung an Leihinstrumenten der Bereiche Streichinstrumente und Holzblasinstrumente eröffnet die Möglichkeit, zunächst ohne eigenes Instrument zu starten. Bei Pflichtschülern sollte aber spätestens im zweiten Lernjahr ein eigenes Instrument angeschafft werden. Im Wahlunterricht ist auch eine längerfristigere Ausleihe denkbar.

Wir sind stets bemüht unsere Instrumentalsammlung so zu erweitern, dass besonders schwer zu transportierende Instrumente in der Schule vorhanden sind und von den Schülerinnen und Schülern zu Unterrichts- und Übezwecken genutzt werden können. So konnten wir in den vergangenen Jahren unseren Instrumentenbestand unter anderem um eine Harfe, ein Marimbaphon, ein Akkordeon, eine Tuba und ein Baritonsaxophon erweitern.

Daneben stehen natürlich eine ansprechende Anzahl an Klavieren sowie drei Orgeln (die große Orgel im kleinen Musiksaal, eine Übeorgel und eine Orgel in der Kapelle des Internats) zu Unterrichts- und Übezwecken zur Verfügung.

Die Zahl der Lehrkräfte in der Fachschaft Musik ist mittlerweile auf mehr als 30 Kolleginnen und Kollegen angewachsen. Dabei bilden haupt- und nebenberuflich arbeitende Lehrkräfte ein gut vernetztes und engagiert zusammenarbeitendes Team

Hauptberufliche Lehrkräfte

Name Amtsbezeichnung Angebot
Christine Böhm OStRin Klassenunterricht, Oberstufenchor, Blechbläserensemble, Gehörbildung (ExzellenzZweig), Klavier, Koordination Musik und Meditation
Barbara Groß OStRin Klassenunterricht, Mittelstufenchor, Violoncello, Klavier
Claudia Miksch StDin Klassenunterricht, Orchester Quintotto, Bigband, Querflöte, Klavier, 2. Fachbetreuerin
Eva Riedel StRin Klassenunterricht, Unterstufenchor, Klavier, Violoncello
Dr. Ulrich Stinzendörfer StD Klassenunterricht, Großes Orchester, Kammerorchester, Analyse (ExzellenzZweig), Klavier, Verantwortlicher für den ExzellenzZweig, 1. Fachbetreuer

Nebenberufliche Lehrkräfte

Name Angebot
Chris Adam Schulband
Clemer Andreotti Gitarre
Ralf Brösamle Violine, Unterstufenorchester
Annette Darringer Harfe
Matthias Ernst Klarinette
Alma Flammersberger Akkordeon
Julius Geiger Posaune
Barbara Giouseljannis Gesang, chorische Stimmbildung
Ulrike Goldbeck Klavier
Marco Gorencic Klarinette
Anja Grigoleit-Tschamler Gesang, chorische Stimmbildung
Ramona Heidecker Oboe
Barbara Hennerfeind Gitarre
Matthias Köhler Saxophon
Rudolf Müller Orgel
Rowitha Pax Geige
Christian Reif Querflöte
Markus Rothermel Horn
Uwe Schachner Violoncello
Michaela Schlotter Klavier
Fabian Schnaidt Fagott
Joachim Schneider Tonsatz (ExzellenzZweig)
Uta Sedlock Violine, Viola
Karsten Stracke Klavier, Koordination Samstagspodium
Gerda Traub Klavier
Katrin Triquart Kontrabass
Matthias Wallny Trompete, Tuba
Ulrich Zgraja Percussion, Kleine Band, Percussionensemble

Kunst

Die Bilderflut…

Musik und bildende Kunst sehen sich in der heutigen Medienwelt zunächst vor analoge Probleme gestellt: die Allgegenwärtigkeit, Aufdringlichkeit von Tönen und Geräuschen ist so überwältigend wie diejenige der Bilder. In diesem Überangebot zu vernünftiger Wahrnehmung, zu bewusster Auswahl zu kommen, ist eine der wichtigsten Aufgaben musischer Erziehung. Die visuelle Aufnahme nimmt überdies im Sinnenspektrum den größten Raum ein.
Das Bild der äußeren Welt vermittelt zunächst das Abbild auf der Netzhaut. In einem komplexen Prozess formen sich daraus die Bilder hinter den Bildern in Form von Erinnerungen, Vorstellungen, Phantasien als Grundlage des Denkens überhaupt und damit auch von Bildung.
Kinder und Jugendliche entwickeln ihr Bild von der Welt in hohem Maße auf ästhetischem Weg, mit allen Sinnen. Die Suggestivkraft manipulierter Bilder verfehlt hierbei nicht ihre Wirkung. Umso wichtiger ist die kritische Rezeption. Im Kunstunterricht wird der Gebrauch der Sinne durch ästhetische Mittel (Zeichnen, Malen, plastisches Formen, szenisches Spiel…) in einmaliger Weise geübt. Gleichzeitig wächst die Fähigkeit zu bewusster Selektion und kreativer Verarbeitung von Bildern. Bei Letzterer erweist sich die Kenntnis, der Gebrauch der neuen bildverarbeitenden Medien als ergänzende Hilfsmittel als unentbehrlich.

Über Bilder zur Bildung – Das Fach Kunst am musischen Gymnasium.

Innerhalb des musischen Fächerkanons erhält natürlicherweise auch das Fach Kunst am musischen Gymnasium eine besondere Bedeutung. Das drückt sich zunächst rein quantitativ in einer höheren Wochenstundenzahl aus. Das Fach wird, im Gegensatz zu allen anderen Schulzweigen, in der Mittelstufe zweistündig statt einstündig geführt. Der Lehrplan ist für diese Klassen entsprechend erweitert, der Kunsttheorie, der Kunstgeschichte mehr Zeit zur Vertiefung eingeräumt. Das Seminar- und Kurssystem der Oberstufe unterscheidet sich im musischen Zweig grundsätzlich nicht von dem anderer Gymnasial-Zweige. D.h., dass prinzipiell die ganze Fächerpalette mit entsprechenden Kombinationsmöglichkeiten zur Kursbildung angeboten werden kann. Jedoch ergibt sich aus der intensiveren musischen Aufbauarbeit, dass am musischen Gymnasium ein besonderes Augenmerk auf die Einrichtung von Kunst- und Musikseminaren gelegt wird – gerne auch in fachübergreifender Zusammenarbeit.
Das MGG ist in Bezug auf das Fach Kunst, was räumliche und ausstattungsmäßige Vorraussetzungen betrifft, für den Unterricht in allen Klassenstufen und besonders im Hinblick auf die Kollegstufe bestens ausgerüstet. Es besitzt zwei helle Zeichensäle mit Vorbereitungsräumen, einen Werkraum, einen Brennraum, einen Druckraum sowie Materialmagazine. Eine Aufrüstung mit modernen Medien ist erfolgt und wird laufend komplettiert.

Kunstprojekte

Licht und Architektur

Ausstellungen

GRAFFITI-Projekt vom 05. bis 07.Oktober 2018

SCHULE ohne R A S S I S M U S
SCHULE mit C O U R A G E

Samstag, 06. Oktober 2018, 15 Uhr, Ortstermin Zellerau, Frankfurter Straße 27:
Die Zwischenstände der Graffitis werden der Öffentlichkeit vorgestellt.
Pressevertreter und Besucher richten ihren Fokus auf die Aktion von vier Zellerauer Schulen und dem Matthias-Grünewald-Gymnasium gegen Rassismus und Einschränkung sowie für eine Zeichensetzung mit Courage und das Eintreten für Diversität.
„Es ist wichtig, dass sich junge Menschen gemeinsam gegen Rassismus und Diskriminierung einsetzen können, wozu die Stadt und viele weitere Partner solchen Projekten einen Ort und die Möglichkeiten zur Verfügung stellen. Damit erhalten Jugendliche eine Plattform im öffentlichen Raum, auf der sie ihre Meinung äußern und im besten Fall alle Menschen zum Mitdenken animieren können.“, hebt Nadine Bernard von `Strategische und Angewandte Schulentwicklung der Stadt Würzburg´ im Interview deutlich hervor. Nach der Graffiti-Aktion am Würzburger Südbahnhof im Juli 2017 ist die Fläche dieses
Nachfolgeprojektes aufgrund der Verortung noch öffentlich sichtbarer gewählt und während der `Zellerauer Kulturtage´ an diesem Wochenende perfekt terminiert. „Es ist wichtig, publikumswirksame Zeichen zu setzen!“ sinniert Philipp Katzenberger (`Der Katze´), den Felix Röhr als künstlerischen Betreuer für die Gruppe des MGG gewinnen konnte. Auch Katzenberger betont: „Es kann nicht früh genug sein, dass auch Kids anfangen, sich Gedanken zu machen und ihre Meinung demonstrativ zur Schau stellen.“
Er dankt der Stadt Würzburg sowie Frau Bernard für die erneute „Projektidee und Organisation sowie Koordinierung, Infrastruktur und Gudselis“. Am finanziellen Gelingen sind neben den Jugendringen (Bayern + Bezirk + Stadt) auch der `Verfügungsfond Zellerau´ und vor allem die `Mainfranken Netze GmbH´ beteiligt, welche zusätzlich die Wandfläche zur Verfügung gestellt hat. Besonders beteiligt ist das `Netzwerk SOR SMC´, das einen Teil der Förderung bei `Demokratie leben´ mit organisiert hat. „Ich bin total beeindruckt; mir fehlen die Worte ob des Engagements und der Kreativität, die die Schülerinnen und Schüler hier zeigen, wie vielfältig sie sich zum Thema ‚Courage‘ an der Wand verewigen.“, so Wibke Lewring (SOR SMC).
Auch allen beteiligten Schulen, deren Schülerinnen und Schülern und den verantwortlichen Lehrkräften wurde für die eingebrachte Zeit bei den vorbereitenden Workshops in der Schule und ihre ehrenamtliche Bereitschaft sowie für die motivierende und kreative Energie über das gesamte Wochenende von Freitag Nachmittag bis Sonntag Abend gedankt. Nur durch das intensive Engagement der Jugendlichen konnte dieses tolle Projekt verwirklicht werden.
Elsa Leeder (Q11) meint: „Meine Motivation, bei diesem Projekt mitzumachen, ist es, sich damit graphisch auseinanderzusetzen, Rassismus zu bekämpfen und mich selber mehr mit Graffiti vertraut zu machen“. Alexandra Neun (Q11) ergänzt: „Es macht Spaß und es ist toll, dass sich so viele von unterschiedlichen Schulen treffen und ein Projekt zusammen gestalten und dass es von so vielen Seiten unterstützt und positiv aufgenommen wird …“
Auch Lucia Stock (Q11) ist begeistert und kommentiert mit Sprühnebel auf ihrer Brille: „Ich find´s cool, dass wir von Seiten der Schule an einem derartigen Projekt mitwirken und uns durch die Zusammenarbeit mit Graffiti-Malern im künstlerischen Sinn weiterbilden können.
Außerdem freut es mich, eine Kampagne gegen Rassismus und für Gleichheit sowie Liebe  unter den Menschen unterstützen zu dürfen.“
„Erstens ist es toll, eine so große Fläche zu haben, um unsere Styles auszuleben und zweitens nur eine Vorgabe zu bekommen – gemeinsam ein Bild gegen Rassismus zu gestalten.“, pflichtet Luca van Musscher (Q11) bei, der neben Elias Khater (10a) auch im YouTube-Interview des Projekts Rede und Antwort stand. Elias bemerkt noch schmunzelnd: „Ich finde es gut, dass so viele Leute mit gleichen Interessen zusammenkommen und dass Stimmung und Pizza hervorragend sind!“
Neben den drei Schülerinnen und den beiden Schülern waren kurzzeitig noch Noah Schmitt Pérez (Q11) in den Workshops und an der Wand, Laura Jung (Q11) an der Wand und Tobias Pérez Rehn (Q11) bei der Konzeptfindung beteiligt. Lassen Sie mich kurz beschreiben, was Sie auf dem Bild des MGG finden, ohne die
kunsthistorische Einbettung und eine kompositorische Gliederung zu strapazieren: Entstanden ist ein dreiteiliges Ensemble verschiedener Ideen und künstlerisch-technischer Umsetzungen. Dominiert wird das Piece von einer Graffiti-Dose, die den Rassismus zerfetzt. Darüber findet sich eine kreativ-typographische Umsetzung, die `PROJEKT GEGEN´ eben jenen RASSISMUS titelt. Im oberen Bildteil demonstrieren zwei Köpfe, in
quasi neutral-universell-grüner Hautfarbe, wie sich gleichberechtigte Menschen (mit `prideflag´ und mehreren Symbolen für Glaubensvorstellungen im Kopf) den Individuen mit Rassismus-Gedanken und verbaler Fäkalien-Außenwirkung stoisch ruhig entgegenstellen. Daneben, zentral im Bild, bilden zwei Hände ein Herz und im weiteren Verlauf befindet sich der Schriftzug MGG, der von rosa Gleichberechtigungs-Kranichen getragen wird, die sich
als verbindendes Element auf die Bilder der anderen Schulen fortsetzen. Im rechten unteren Bildteil sendet das magical girl `diversity´ den Rassismus durch positive Energie ins Abseits, wohin er gehört. Meiner Meinung nach lebt das Bild des MGG von der Vielschichtigkeit der unterschiedlichen Ansätze und versinnbildlichten Aspekte. Auch zukünftig werde ich mich stark machen, derartig wertvolle Projekte an das MGG zu binden.
Schlusswort Katze: „Die Botschaft muss auf die Straße getragen werden – optisch laut!“

Text: Felix Röhr M.A. -Kunsterziehung MGG

Theater

Ich liebe es, Theater zu spielen. Es ist so viel realistischer als das Leben.

Oscar Wilde
(1854 – 1900), irischer Lyriker, Dramatiker und Bühnenautor

Neu seit dem Schuljahr 2018/19:

MGG Drama Club –

englischsprachige Theatergruppe in der Mittelstufe

Warum Theater?

  • neben Musik, Kunst und Tanz weiterer wichtiger Bestandteil des musisch-künstlerischen Profils am Matthias-Grünewald-Gymnasium
  • theaterpädagogische Arbeit bereichert das Schulleben, weil sie eine ungewohnte Herausforderung darstellt und durch Abwechslung im Schulalltag die Lernkultur verbessern kann
  • Theaterspielen stärkt soziale Kompetenzen und die Eloquenz von Schülern
  • Theaterspielen stärkt das Selbstbewusstsein und hilft durch geeignete Stoffe und Stücke dabei, sich mit altersspezifischen Themen auseinanderzusetzen
  • das neue englischsprachige Angebot in der Mittelstufe eröffnet die Möglichkeit, „spielerisch“ die eigenen Fähigkeiten in der Fremdsprache zu verbessern und unterstützt gleichzeitig den sprachlichen Zweig am Matthias-Grünewald-Gymnasium

Unser Angebot

Die Jungen Theatermacher – Wahlunterricht Unterstufe (Klasse 5-7)

MGG Drama Club – Wahlunterricht Mittelstufe in englischer Sprache (Klasse 8-10)

Theater als Profilfach und/oder als P-Seminar – abiturrelevantes Angebot in der Qualifikationsphase in deutscher und englischer Sprache (Klasse 11-12)

TUSCH! – Kooperationsprojekt mit dem Mainfrankentheater Würzburg

  • enge Zusammenarbeit mit den Theaterpädagogen vom Mainfrankentheater
  • Möglichkeit der Teilnahme am Workshopangebot der Theaterpädagogen
  • Moglichkeit der Übernahme von Patenschaften für eine Inszenierung am Mainfrankentheater und damit enge Begleitung des Entstehungsprozesses einer Inszenierung vom Probenbeginn bis zur Premiere
  • Möglichkeit des Besuchs von Proben und Vorstellungen im Mainfrankentheater umsonst oder zu vergünstigten Preisen

2019: The Beauty Manifesto

Die Spielleiter

OStRin Anja Maria Krah (D/E; Theaterlehrerin)

OStR Friedrich Knorpp (E/D; Theaterlehrer)

Neue Beiträge

Anstehende Veranstaltungen

  1. Q11 Besuch der IHK

    17. Oktober um 17:00 - 19:00
  2. Elternabend 8. Klasse

    21. Oktober um 18:30
  3. Elternabend 9. Klasse

    21. Oktober um 19:00
  4. Musik und Meditation

    22. Oktober um 17:00