Sprachen

„Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt.“ (Ludwig Wittgenstein)

Sprache beherrschen.

Deutsch ist ein Leitfach gymnasialer Schulbildung. Im Mittelpunkt steht die Sprache als zentrales Mittel, um sich in unserer Lebenswelt verständigen zu können. Sprache in Wort und Schrift zu beherrschen, ermöglicht Selbstbestimmung, Welterschließung, Toleranz und Teilhabe am kulturellen, gesellschaftlichen und politischen Geschehen der Zeit.

Literatur verstehen.

Literatur vermittelt dabei Grundmuster menschlichen Verhaltens – in verschiedenen Kulturen, in unterschiedlichen Epochen. Literarische Texte eignen sich in besonderer Weise sich selbst zu finden und andere Positionen und Perspektiven verstehen zu lernen.

Kreativ sein.

Kreativität und Phantasie wachsen dort, wo bewusst wahrgenommen wird. Das Fach Deutsch fördert damit die Fähigkeit, wahrzunehmen und sich auszudrücken  und schult damit die ästhetische Bildung.

Wissen erwerben, Wissen verarbeiten.

Deutschunterricht am Gymnasium befähigt zum geistigen Arbeiten über die Schulzeit hinaus. Techniken, wie man Wissen erwerben und verarbeiten kann, werden weitergegeben. Im Studium und Beruf sind diese Fähigkeiten von zentraler Bedeutung: schriftliche und mündliche Texte verstehen und verfassen, mit Medien sicher und verantwortungsvoll umgehen und Methoden zielgerichtet anzuwenden.

Das Fach Deutsch im Überblick.

Zum Lesen motivieren: Lesetipps für Schüler

„Jedes Jahr erscheinen mehr als 7.000 neue Buchtitel für Kinder und Jugendliche. Da tut Orientierung Not. Jeweils vor den Sommer- und Weihnachtsferien stellen deshalb die Gutachter des LESEFORUMS BAYERN ihre aktuellen Favoriten zusammen, von denen sie sicher sind, dass sie jungen Leserinnen und Lesern gefallen. Die Auswahl berücksichtigt alle Altersstufen und Interessen. Belletristische Titel stehen neben Sach- und Hörbüchern.“ (Leseforum Bayern)

Ausgewählte Buchtipps, nach Altersgruppen gestaffelt, finden sich beim Leseforum Bayern unter folgendem Link:

http://www.leseforum.bayern.de/index.asp?MNav=1&SNDNav=3

Buchtipps speziell für männliche Leser zwischen 6 und 18 Jahren bietet die folgende Seite:

http://relaunch.boysandbooks.de/

Englisch

Unsere Schüler sind heute mehr denn je von englischsprachigen Texten, Filmen und anderen Materialien umgeben – sowohl privat als auch beruflich. Der gymnasiale Unterricht im Fach Englisch möchte den Schülern ein breites Repertoire an kommunikativen Fertigkeiten und sprachlichen Mitteln an die Hand geben, das sie befähigen soll, authentische englischsprachige Äußerungen zu verstehen und sich souverän damit auseinanderzusetzen.

Die Ausstattung des MGG ermöglicht es, den Englischunterricht durch Filme, Audiomaterial und visuelle Medien abwechslungsreich und zeitgemäß zu gestalten. Unsere Englischlehrkräfte verwenden in ihrem Unterricht authentische Materialien, um unseren Schülerinnen und Schülern einen Einblick in Alltag, Kultur und Gesellschaft der englischsprachigen Welt zu geben.

Unser Ziel ist es, unseren Schülerinnen und Schülern Freude am Erlernen einer Fremdsprache zu vermitteln und die unterschiedlichen Talente durch abwechslungsreichen Unterricht zu fördern.

Angebote und Projekte:

Gisela Schrama

Who or what is Newton?

Physik und Chemie eine Woche lang? Und das auf Englisch? Das hört sich nicht gerade nach einem unterhaltsamen Schuljahresausklang an. Doch dass der Name des Projekts „Science FunWeek“, das die Roland-Berger-Stiftung für die Klasse 8n in die Wege geleitet hatte, auch tatsächlich Programm war, ist größtenteils dem pfiffigen Projektleiter aus Australien zu verdanken, der die Woche für die Klasse 8n gestaltete. Beim ersten Kontakt mit Tekle, dem australischen Physikstudenten mit den Rasterlocken, löste sich die anfängliche Skepsis der Schüler gegenüber der Projektwoche schnell in Luft auf. Um die Sprachbarriere zu überwinden begann Tekle mit kommunikativen Spielen, bei denen neben der englischen Sprachkompetenz auch die Lachmuskeln trainiert wurden. Da musste einem Stuhl ein Heiratsantrag gemacht oder einem Eskimo ein Kühlschrank verkauft werden. Natürlich erzählte Tekle auch einiges über seinen Heimatkontinent und wie der Schulalltag in Down Under aussieht. Schnell hatte sich die Klasse an Tekles Aussie-Akzent gewohnt und beeindruckten den Australier mit ihren Englischkenntnissen. Selbst komplexe chemische und physikalische Zusammenhänge wurden auf Englisch besprochen und die Schüler machten sich anhand englischer Bücherüber das Leben und die weltberühmten Theorien von Isaac Newton schlau. Aber natürlich blieb es nicht nur bei grauer Theorie. Nachdem Tekle mit der Klasse die physikalischen und chemischen Grundlagenerarbeitet hatte, wurden Brücken aus Spaghetti konstruiert und solar-und wasserstoffbetriebene Modellautos in Betrieb genommen. Eine wahre Herausforderung bestand darin, aus Luftballons, Papier, Strohhalmen und Schnüren einen stoßdämpfenden Behälter für ein rohes Ei zu bauen, so dass es unversehrt einen Fall aus dem 2. Stock übersteht. Nur ein einziges Ei ging dabei zu Bruch –ein Beweis für die geschickte Konstruktion der Flugbehälter. In einer knappen Woche lernten die Schüler der 8n am Ende Schuljahres noch einmal richtig viel dazu: Sie wissen jetzt, wer und was ein Newton ist, können komplexe Sachverhalte auf Englisch erklären und bekamen einen Einblick in die australische Mentalität und Sprache.

Ta Tekle! You were awesome, mate! Fair dinkum

Business English (Ines Koch)

Seit dem Schuljahr 2005/06 bietet unsere Schule den Wahlkurs Business English an. Er richtet sich seit diesem Schuljahr auch an Schüler der 9. Jahrgangsstufe (bisher nahmen die 10. – 11. Jahrgangsstufen teil). Der Kurs stellt eine Vorbereitung für die Prüfungen der Londoner Industrie- und Handelskammer (LCCI) dar. Diese Prüfungen werden von der Londoner Prüfungskommission zentral gestellt und auch dort korrigiert. Weltweit nehmen jedes Jahr ca. 500 000 Kandidaten – Schüler wie Berufstätige – diese Weiterqualifizierungsmöglichkeit wahr, die auf verschiedenen Niveaustufen angeboten wird. Die Mehrzahl unserer Schüler legt die Prüfung auf dem Niveau B2 ab, das dem Niveau der Abiturprüfung in Englisch entspricht. Nach bestandener Prüfung, die unter abiturähnlichen Bedingungen am Ende des Schuljahres stattfindet, verleiht die Prüfungskommission ein weltweit gültiges Zertifikat. Dieses Zertifikat stellt sicher einen Pluspunkt im Lebenslauf der Schüler dar und kann bei Bewerbungen hilfreich sein, da sowohl internationale und deutsche Unternehmen als auch ausländische Universitäten dieses Zertifikat anerkennen bzw. positiv würdigen. Erfreulicherweise erreicht die Mehrzahl unserer teilnehmenden Schüler sehr gute Ergebnisse (z.B. Pass with Distinction) – eine Anerkennung für zusätzliches Engagement.

Englisch-Förderung im Tagesinternat (Schrama)

Um unsere Schülerinnen und Schüler optimal zu fördern, stehen im Englisch-Fachraum zahlreiche Materialen zur Verfügung, die sich entweder direkt an die im Unterricht eingesetzten Lehrwerke anlehnen oder zur Auffrischung des Grundwissens dienen. Viele Materialien zielen auch darauf ab, den gelernten Stoff auf spielerische Art zu wiederholen und zu festigen. Täglich ist mindestens eine Englisch-Lehrkraft im Einsatz, um unsere Schülerinnen und Schüler bei Hausaufgaben, bei der Vorbereitung auf Schulaufgaben sowie beim Lernen und Üben des aktuellen Stoffs zu unterstützen.

E1: Englisch als 1. Fremdsprache

Jahrgangsstufe Vermitteltes Wissen
5. Jahrgangsstufe Der gesamte Stoff wird als neuer Spracherwerb eingeführt und im Laufe des Schuljahres umgewälzt. Es kann nicht auf Grammatikstrukturen aus dem Spracherwerb der Vorjahre zurückgegriffen werden.
6. Jahrgangsstufe
  1. Pluralformen (regelmäßig und unregelmäßig)
  2. Personalpronomen, Demonstrativpronomen, Possessivbegleiter, Mengenbezeichnungen (much, many, al lot of, lots of)
  3. Pronomen some/any/no + Compounds
  4. S-Genitiv / Of-Genitiv
  5. Grundlegende Wortstellungsregeln (place-time, SVO im Aussagesatz)
  6. There is / There are als Ausnahme von der normalen Wortstellung
  7. Tenses: Simple Present, Present Progressive, Simple Past
  8. Satzarten: Aussagesatz, Fragen, auch mit Fragepronomen who/what (Subjekt/Objekt), Short Answers, Verneinung, Imperativ, einfache Nebensätze (v.a. temporal, kausal)
  9. Hilfs- und Modalverben (be, have (got), do; can, must, needn´t, mustn´t)
7. Jahrgangsstufe
  1. Tenses: Present Perfect Simple, Unterscheidung Present Perfect Simple – Simple Past, Past Progressive, Going-to-future, will-future
  2. Conditional Sentences Typ 1, Unterschied if/when
  3. Relativsätze und Relativpronomen (Defining Relative Clauses), Contact Clauses
  4. Adjektive: Steigerung, Vergleich
  5. Question Tags
  6. Modalverben could, may, might + Ersatzformen
8. Jahrgangsstufe
  1. Tenses: Present Perfect Progressive + Unterscheidung zu Present Perfect Simple, Past Perfect Simple
  2. Conditional Clauses Typen 1,2,3; Mischformen
  3. Adverbien: Steigerung, Vergleich, Satzstellung
  4. Reflexivpronomen + each other
9. Jahrgangsstufe
  1. Infinitiv und Gerund nach bestimmten Präpositionen und set expressions, Unterscheidung zwischen Anwedung von Gerund/Infinitiv
  2. Passivformen in den verschiedenen Zeiten
  3. Adverbien (of comment, of degree; Satzstellung)
  4. Verben mit zwei Objekten
10. Jahrgangsstufe
  1. Relativsätze (non-defining, satzkommentierende)
  2. Partizipialkonstruktionen
  3. sprachliche Mittel zur Hervorhebung
  4. Indirekte Rede (alle Zeitstufen)
  5. Wiederholung und Überblick: Tempus/Aspekt
  6. Wiederholung und Überblick: Gerund und Infinitiv

E2: Englisch als 2. Fremdsprache

Jahrgangsstufe Vermitteltes Wissen
6. Jahrgangsstufe Der gesamte Stoff wird als neuer Spracherwerb eingeführt und im Laufe des Schuljahres umgewälzt. Es kann nicht auf Grammatikstrukturen aus dem Spracherwerb der Vorjahre zurückgegriffen werden.
7. Jahrgangsstufe
  1. Pluralformen (regelmäßig und unregelmäßig)
  2. Personalpronomen, Demonstrativpronomen, Possessivbegleiter, Mengenbezeichnungen (much, many, al lot of, lots of)
  3. Pronomen some/any/no + Compounds
  4. S-Genitiv / Of-Genitiv
  5. Grundlegende Wortstellungsregeln (place-time, SVO im Aussagesatz)
  6. There is / There are als Ausnahme von der normalen Wortstellung
  7. Tenses: Simple Present, Present Progressive, Simple Past, Going-to-future
  8. Satzarten: Aussagesatz, Fragen, auch mit Fragepronomen who/what (Subjekt/Objekt), Short Answers, Verneinung, Imperativ, einfache Nebensätze (v.a. temporal, kausal)
  9. Hilfs- und Modalverben (be, have (got), do; can, must, needn´t, mustn´t)
8. Jahrgangsstufe
  1. Tenses: Present Perfect Simple, Unterscheidung Present Perfect Simple – Simple Past, Past Progressive, Going-to-future, will-future
  2. Conditional Sentences Typ 1, Unterschied if/when
  3. Relativsätze und Relativpronomen (Defining Relative Clauses), Contact Clauses
  4. Adjektive: Steigerung, Vergleich
  5. Question Tags
  6. Modalverben could, may, might + Ersatzformen
  7. Reflexivpronomen + each other
9. Jahrgangsstufe
  1. Tenses: Present Perfect Progressive + Unterscheidung zu Present Perfect Simple, Past Perfect Simple
  2. Conditional Clauses Typen 1,2,3; Mischformen
  3. Adverbien: Steigerung, Vergleich, Satzstellung; Adjektive nach Verben der Sinneswahrnehmung
  4. Infinitiv und Gerund nach bestimmten Präpositionen und set expressions, Unterscheidung zwischen Anwendung von Gerund/Infinitiv
  5. Passivformen in verschiedenen Zeiten
  6. Verben mit zwei Objekten
10. Jahrgangsstufe
  1. Relativsätze (non-defining, satzkommentierende)
  2. Partizipialkonstruktionen
  3. sprachliche Mittel zur Hervorhebung
  4. Indirekte Rede (alle Zeitstufen)
  5. Wiederholung und Überblick: Tempus/Aspekt
  6. Wiederholung und Überblick: Gerund und Infinitiv

Grammatik: Grammatikregeln und interaktive Übungen

Übungen mit spielerischem Charakter

Übersicht über die Grammatikthemen in den verschiedenen Jahrgangsstufen:

http://www.mggw-online.de/index.php/eintrag-14/sprachlich/fremdsprachen/englisch/8-  untermenue-home/195-englisch-grundwissen

Hörverstehen

Vokabeln

www.quizlet.com (im Suchfeld Namen des Englischbuchs eingeben und die Unit, z.B. „Green Line New Bayern 5 Unit 4“) à viele verschiedene Vokabelübungen (auch als App für Smartphones)

Wer ist eigentlich Carina Farrell?

Nach vielen Jahren haben wir in diesem Schuljahr endlich wieder eine Fremdsprachenassistentin am MGG. Wir sind sehr glücklich, dass unsere Carina uns und vor allem unsere Schülerinnen und Schüler im Englischunterricht unterstützt. In diesem Exklusiv-Interview erzählt Carina von ihrer Heimat und ihren Erfahrungen in Würzburg und schildert ihre Eindrücke vom MGG.

Willst du uns etwas über deine Familie und deine Hobbys erzählen?

Meine Familie und ich wohnen in Stoke-on-Trent. Das liegt zwischen Liverpool und Nottingham. Einige Verwandte von mir leben in Torquay im Süden von England. In meiner Freizeit gehe ich sehr oft ins Fußballstadion, weil ich ein großer Fußballfan bin. Ich mache auch gern Stepptanz und wandere gern. Außerdem mache ich gerne Ausflüge mit meiner Familie.

Was hat dich dazu bewegt, als Fremdsprachenassistentin nach Deutschland zu kommen?

Es gab für mich zwei Möglichkeiten nach Deutschland zu gehen: entweder zum Studieren an eine Uni oder zum Arbeiten in einem Betrieb oder in einer Schule. Ich habe mich dafür entschieden, an einer Schule zu arbeiten, weil ich es gut finde, dass jede Stunde anders ist und man nicht den ganzen Tag in einem Büro sitzen muss. Zuhause arbeite ich auch mit Kindern und zwar als Gruppenleiterin für die „Girl Guides“ (eine Pfadfindergruppe). Die Arbeit an der Schule ist sehr abwechslungsreich. Man behandelt ja nicht nur die Grammatik, sondern spricht auch über viele Themen.

Wie gefällt es dir in Würzburg?

Ich finde es gut, dass Würzburg nicht so groß ist. Trotzdem gibt es hier genug zu tun und es gibt auch viele schöne Sehenswürdigkeiten, z.B. die Alte Mainbrücke und die Residenz. Was mir besonders gut gefällt, ist bei Sonnenschein auf der Alten Mainbrücke ein Eis zu essen. Außerdem finde ich es super, dass es hier so viele Cafés und coole Kneipen gibt. Ich gehe sehr gerne mit meinen neuen Freunden dorthin. Typisch bayerische Kneipen gefallen mir auch, weil es die in England natürlich nicht gibt. Und der Fasching hier war sehr lustig.

Wie findest du das MGG?

Am MGG gefällt es mir sehr gut. Alle Kinder und Lehrer sind voll nett. Sie sind immer so hilfsbereit, wenn ich Probleme habe. Sie schätzen meine Arbeit und unterstützen mich. Es freut mich, dass die Kinder gerne mit mir reden und dass sie keine Angst haben, wenn sie mit mir Englisch reden. Was mir auch gut gefällt, ist der Lehrertanz am MGG, das ist wirklich cool. Außerdem finde ich die Schulkonzerte super.  Es ist klasse, wie viele Möglichkeiten die Schüler hier im musischen Bereich haben.

Was ist nach deiner Erfahrung der Hauptunterschied zwischen deutschen und englischen Schulen?

Ein großer Unterschied ist, dass deutsche Schüler keine Uniform tragen müssen. In England müssen wir ja alle eine Schuluniform anziehen. Das Problem hier ist, dass ich so jung aussehe und viele Leute denken, dass ich in der 10. Klasse bin. Wenn die Schüler Uniformen hätten, wüsste man zumindest sofort, dass ich keine Schülerin mehr bin. Außerdem fängt die Schule hier viel früher an. In England geht die Schule von 9 bis 15 Uhr. Was ich an deutschen Schulen besser finde, ist der Fremdsprachenunterricht. Die Schüler reden immer auf Englisch. In England war der Deutschunterricht auf Englisch und wir hatten nur zwei Stunden pro Woche.  An deutschen Schulen lernt man eine Fremdsprache viel schneller. Ich finde es super, dass die Schüler Englisch reden müssen.

Und was willst du sonst noch loswerden?

Nur, dass ich bis jetzt hier eine tolle Zeit hatte.  Ich fühle mich hier sehr wohl an der Schule. Ich bin sehr glücklich, dass ich mich dafür entschieden habe, als Fremdsprachenassistentin nach Deutschland zu gehen. Die Kinder und auch alle anderen am MGG sind voll nett.

Fotos:

  1. Carina im Fußballstadion Boundary Park in Oldham
  2. Universität Nottingham
  3. Die historische Porzellanmanufaktur Potbank
  4. Carina in Würzburg

Latein

Am Matthias-Grünewald-Gymnasium wird Latein sowohl als 1. Fremdsprache als auch als 2. Fremdsprache (ab Jahrgangsstufe 5; Lehrwerk „Campus“) unterrichtet.

Warum sollte Ihr Kind Latein lernen?

Im Folgenden werden nur einige der zahlreichen Argumente vorgebracht, die für das Fach Latein sprechen:

  • vermittelt Lernstrategien und Arbeitstechniken
  • fördert Gründlichkeit und Systematik
  • trainiert analytisches, kombinatorisches und problemlösendes Denken
  • schult Konzentration, Ausdauer, den Blick für Zusammenhänge und Genauigkeit im Detail
  • ermöglicht breites Orientierungswissen
  • befähigt dazu eigenständige und kreative Lösungswege zu finden

Latein ist somit Kompetenz-Fach, vermittelt wesentliche, für eine gymnasiale Laufbahn notwendige Kompetenzen (Fähigkeiten).

Oberstufe

Im Fach Latein kann sowohl schriftliches als auch mündliches Abitur abgelegt werden.

Bisher war das Fach ausnahmslos mit mindestens einem Kurs in der Oberstufe vertreten.

Auch P-Seminare (Projekt-Seminare) und W-Seminare (wissenschaftliche Seminare) werden regelmäßig angeboten und wurden bisher gerne von den Schülern gewählt.

Französisch

Schwerpunkte Sprachen und musisch-künstlerische Ausbildung in Einklang bringen

An unserem Gymnasium wird Französisch ab der 6. Klasse mit der Sprachenfolge Englisch, Französisch, Italienisch/Spanisch angeboten, d.h. Latein ist in dieser Ausbildungsrichtung kein Unterrichtsfach.

Die Einmaligkeit unserer Schule liegt im unkomplizierten Miteinander beider Ausbildungsrichtungen, dem sprachlichen und dem musischen Zweig. Statt streng getrennt nebeneinander herzulaufen, befruchten sich beide Zweige gegenseitig. So besuchen hochkarätige Musiker unter den Schülern den sprachlichen Zweig, nehmen aber aktiv am musikalischen Leben der Schule teil und finden sich regelmäßig unter den Preisträgern renommierter bundesweiter Wettbewerbe wie „Jugend musiziert“.
Umgekehrt nehmen aus beiden Ausbildungsrichtungen diejenigen Schüler, die offen für andere Länder und Kulturen sind, gemeinsam an den Austauschfahrten zu unseren Partnerschulen in Irland, Italien und Frankreich teil.

Die DELF-Prüfung

Seit Jahren wird diese Prüfung für SchülerInnen des MGG angeboten, die sich neben der Schule zusätzlich in der französischen Sprache qualifizieren wollen.

Das Sprachdiplom wird vom Centre international d’études pédagogiques in Sèvres entwickelt und zertifiziert Französischkenntnisse in den Bereichen
Hören,
Textverständnis
Textproduktion und
Sprechen.

DELF wird auf vier Niveaustufen des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GeR) durchgeführt: A1, A2, B1, B2.

Das Diplom dient als Nachweis von Fähigkeiten, die wichtige Voraussetzungen für den Erfolg in Studium und Berufsausbildung im In- und Ausland darstellen. So wird zum Beispiel eine erfolgreich abgelegte Prüfung auf dem GeR-Niveau B2 von zahlreichen französischen Universitäten als Sprachnachweis anerkannt und dient Arbeitgebern als Beleg dafür, dass die jungen Leute auch in alltäglichen Situationen spontan und flexibel sowie sprachlich angemessen reagieren können.

Zentraler Prüfungstermin: 06.04.2019

Ab Januar bereiten sich die angemeldeten Schüler auf die Prüfungen vor.

Ab Mitte Juli wird die Schule über das Ergebnis benachrichtigt. Anfang Dezember wird die Post mit den offiziellen Diplomen vom Ministerium aus Paris eintreffen.

Deutsch-Französischer Tag

Wir gedenken des deutsch-französischen Tages auf unterschiedliche Art und Weise – sowohl innerhalb der Klassen als auch klassen- und jahrgangsstufenübergreifend. Auch unsere Kantine bietet anlässlich des deutsch-französischen Tages Gerichte aus unserer Partnerregion.
Wir besuchen schüleraktivierende Veranstaltungen und Fortbildungen des Partnerschaftsreferats des Bezirks Unterfranken. In Kooperation mit den dort tätigen französischen Freiwilligen setzen wir landeskundliche Themen im Unterricht um.

Impressionen vom deutsch-französischen Tag 2019

Projekte

La parure – Guy de Maupassant

Kennt ihr auch diesen Hans-Entertainment Moment, wenn ihr unbedingt etwas teures haben wollt aber komplett broke seid?
So ähnlich geht es auch Madame Loisel, der Protagonistin unserer Lektüre „La parure“ von Guy de Maupassant. Das Ehepaar Loisel lebt in einfachen Verhältnissen, woran vor allem Madame Loisel leidet. Sie träumt von einem Leben in Luxus und der Zugehörigkeit zur Oberschicht. Ihr Mann, der sie über alles liebt, versucht ihr diesen Traum in Form einer Balleinladung näher zu bringen. Doch als sie die extra für den Ball ausgeliehene, teure Kette verliert, steht ihnen der soziale Abstieg unmittelbar bevor.
Diese Geschichte haben wir in zwei Gruppen in einen Fotoroman umgewandelt und uns somit noch intensiver mit der Lektüre auseinandergesetzt. Anastasia, Jasmin, Jana, Junie, Charlotte und Anika (Q11) haben die Lektüre auf eine klassische und elegante Art und Weise dargestellt, wohingegen Paul, Katharina (Q12), Malaika, Louise, Hannah (Q11) eine moderne und kreative Umsetzung geschaffen haben.
Dieses Projekt hat allen Beteiligten sehr viel Spaß bereitet!

Französisch Kurs (Q11 und Q12)

Spanisch

Spanisch lernen – warum?

Weltweit ist Spanisch die am vierthäufigsten gesprochene Sprache und gilt in mehr als 20 Ländern als Muttersprache oder als offizielle Sprache. In wichtigen internationalen Institutionen wird Spanisch als Amtssprache gesprochen.

Des Weiteren ist Spanien ein wichtiger Handelspartner Deutschlands. Auch Lateinamerika wird immer wichtiger für deutsche Handelsbeziehungen.

Da die Kultur Spaniens und Lateinamerikas stetig im Beliebtheitsgrad steigt, ermöglicht das Beherrschen der spanischen Sprache interkulturelle Begegnungen und gegenseitiges Verständnis.

Schließlich können die Schülerinnen und Schüler auf ihre bisherigen Fremdsprachenkenntnisse zurückgreifen und zügig die neue romanische Fremdsprache erlernen. Sicherlich ebnet die spanische Sprache später in Studium und Beruf so manchen Weg und baut Brücken – beruflicher und privater Art.

Weitere mögliche anschauliche Informationen dazu (Präsentation von 2012):

https://www2.klett.de/sixcms/media.php/71/1674889/Spanisch_ist_Trumpf_online.pdf

Spanisch als dritte Fremdsprache ab der Jahrgangsstufe 8

Im Sprachlichen Gymnasium ist Spanisch ab der Jahrgangsstufe 8 als 3. Fremdsprache nach Latein/ Englisch und Französisch erlernbar. Die Schüler und Schülerinnen können dabei von ihren bisherigen Fremdsprachenkenntnissen profitieren und das Niveau B2 in den kommunikativen Kompetenzen sowie die Stufe C1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens (= GER) im Leseverstehen nach Abschluss der Jahrgangsstufe 12 erreichen. Somit sind sie für Studium und Beruf bzgl. ihrer Spanischkenntnisse bestens gewappnet.

Weitere Informationen finden Sie im Lehrplan:

http://www.isb-gym8-lehrplan.de/contentserv/3.1.neu/g8.de/index.php?StoryID=26253

Stundentafel und Schulaufgaben/ mündliche Schulaufgaben:
8. Klasse:   4 Wochenstunden, 1 Wochenstunde Intensivierung (freiwilliges Wahlpflichtangebot)4 Schulaufgaben, davon eine mündliche Schulaufgabe
9. Klasse:   4 Wochenstunden, 4 Schulaufgaben, davon eine mündliche Schulaufgabe
10. Klasse: 4 Wochenstunden und 4 Schulaufgaben
Q11/ Q12:  4 WochenstundenPro Semester je eine Klausur, davon insgesamt eine mündliche Klausur

Lehrwerk

Spanisch als dritte Fremdsprache wird mit Encuentros Edición 3000 vom Cornelsen Verlag unterrichtet.

Lehrkräfte für das Fach Spanisch

Aktuell unterrichten StRin I. Herbst, StRin C. Bauer sowie StRin S. Kemmer Spanisch am MGGW.

Schüleraustausch

Im Schuljahr 2017/18 bieten wir erstmals einen Schüleraustausch mit Soria, Spanien für die Jahrgangsstufen 9 und 10 an.

Projekte

Flamenco

¡Olé!

Passend zu unserer Lektion über Andalusien bot uns unsere Instrumentallehrerin Barbara Hennerfeind eine Flamenco-Stunde erster Wahl! Die Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse Spanisch bekamen einen kurzen Überblick über die Geschichte des Flamencos, durften verschiedene Flamencoproben anhören und die wichtigsten Begriffe praxisorientiert kennenlernen. Zum cante (der Gesang), der die Grundlage des Flamencos bildet, gesellen sich der Rhythmus mit der palmas, (das Händeklatschen), der baile (der Tanz) und die guitarra flamenca. Es ist bewundernswert festzustellen, wie schnell und gut die Schülerinnen und Schüler, unter der Leitung von Barbara, den schwierigen Ablauf des Klatschens und Tanzens gelernt haben.
Eine interaktive, exotische und lehrreiche Flamenco-Stunde, die wir nicht vergessen werden. Vielen Dank, liebe Barbara, für die tolle Stunde, die du uns geschenkt hast. Deine Begeisterung für den Flamenco ist hochansteckend!

Foto: Herbst

O sole mio …

Wenn es um mediterrane Lebensart, unvergleichlich schöne Natur und malerische Städte, aber eben auch um Musik, Kunst und Kultur geht, die seit Jahrhunderten Europa geprägt und begeistert haben, dann ist Italien an erster Stelle zu nennen. Kein anderes Land in Europa zieht jährlich so viele Besucher an, die von Verona, Mailand, Venedig über Florenz, Rom, Neapel und die Städte Siziliens eintauchen in das Gesamtkunstwerk „Italien“, das mit seinen weltberühmten Museen, belebten historischen Innenstädten und beliebten kulinarischen Genüssen einen unerschöpflichen Reichtum bietet. Aber auch attraktive Studiengänge und Berufsmöglichkeiten finden sich in den Bildungs- und Wirtschaftszentren Ober- und Mittelitaliens, wie etwa in Mailand, Turin, Bologna, oder Florenz/Prato.

Wer es wagt, sich nicht nur als Tourist und zahlender Kunde, sondern als aufgeschlossener Gast und gesprächsbereiter Besucher auf die Menschen Italiens einzulassen, der wird schnell ergriffen sein von der großen Gastfreundschaft und der ausgeprägten Kontaktbereitschaft, die aus jeder Geste und jedem Blick sprechen.

Apropos „Sprechen“, das ist der Schlüssel! Und Italienisch ist eine wunderschöne und melodiöse Sprache, nicht umsonst die Sprache der Oper und großer Dichter. Wer spricht, findet Zugang zu anderen Menschen, zu ihrem Fragen und Denken, zu ihrem Fühlen und Leben. Sprache ist das Medium der Verständigung von Mensch zu Mensch und der erste Schritt zu einer echten Beziehung, damit aus Fremden Freunde werden.

Am Matthias-Grünewald-Gymnasium kann Italienisch als spätbeginnende Fremdsprache in allen Zweigen mit Beginn in der 10. Jahrgangsstufe gewählt werden, wenn Latein (im musischen und sprachlichen Zweig) oder Französisch (im rein neusprachlichen Zweig) dafür abgewählt werden. Der Unterricht führt innerhalb von drei Jahren zum Sprachniveau B1 mit der Möglichkeit, Italienisch als mündliches Abiturprüfungsfach zu wählen. Der Schwerpunkt des Unterrichts liegt auf den kommunikativen Fähigkeiten, also dem tatsächlichen Sprechen in vielen verschiedenen Lebenssituationen, sowie auf landeskundlichen und kulturellen Themen.

Hierzu leistet unser seit vielen Jahren gewachsener und fest etablierter Schüleraustausch mit einem Gymnasium in Catania, dem Liceo Galileo Galilei, einen wichtigen und nachhaltigen Beitrag. Jeweils für eine Woche fahren deutsche Schülerinnen und Schüler nach Italien, wohnen in Familien, unternehmen Ausflüge und besuchen mit ihren Austauschpartnern den Unterricht und zu gleichen Bedingungen kommen anschließend die italienischen Partnerschülerinnen und -schüler zu uns nach Würzburg.

Wer sich also nicht mit der Sonne des Südens an einem schönen Badestrand begnügen, sondern Land und Leute kennen und verstehen lernen möchte, dem sei die Wahl der Sprache Italienisch ausdrücklich empfohlen.

Peter Herrmann, StD (Fachbetreuer für Italienisch)

Russisch

Weiße Nächte, roter Kaviar, Zwiebeltürme, heißer Tee, 9 Zeitzonen, Klima zwischen polar und subtropisch, der längste Fluss Europas, seltene Tier- und Pflanzenarten, die längste Eisenbahnstrecke der Welt und mehr als 140 Millionen Einwohner, deren Gastfreundschaft sprichwörtlich ist, findet man in Russland.

Wer Freunden und Bekannten erzählt, dass er Russisch lernt und nach Russland reisen möchte, erntet entweder Ver- oder Bewunderung. Dabei gibt es viele gute Gründe den Blick auch mal ostwärts zu richten. Das Pauken von kyrillischen Buchstaben und Russischvokabeln lohnt sich. Denn wer Ahnung von Russland und der russischen Sprache hat, dem eröffnet sich nicht nur eine neue Kultur, sondern der hat auch gute Karten auf dem Arbeitsmarkt.

Aber es gibt noch unzählige Gründe mehr, sich mit Russland und Russisch zu beschäftigen.

Hier einige davon:

  • Russisch ist die in Europa am weitesten verbreitete Muttersprache und viele Menschen beherrschen es auf muttersprachlichem Niveau.
  • Neben Englisch, Französisch, Chinesisch, Spanisch und Arabisch gehört Russisch zu den offiziellen Arbeitssprachen der Vereinten Nationen.
  • Schon geringe Sprachkenntnisse bauen Brücken zu den Menschen in Russland und wecken Bewunderung bei ihnen.
  • Mit Russischkenntnissen kann man nicht nur Russland bereisen, sondern auch alle anderen GUS-Staaten.
  • Deutschland ist Russlands wichtigster Handelspartner. Aber auch Russland spielt vor allem im Energiesektor eine wichtige Rolle für die deutsche Wirtschaft.
  • Sprachkenntnisse erweitern den Horizont, sie geben einen Einblick in eine andere Kultur und helfen Vorurteile abzubauen.

Bei Interesse bitte bei Frau Natalie Oberst melden!

http://www.stiftung-drja.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/Russisch_kommt/Warum_russisch/Warum%20Russisch_ARIAL_automatisch_April2008.ppt

Neue Beiträge

Anstehende Veranstaltungen

  1. Sommerferien

    29. Juli - 9. September
  2. Nachprüfungen am MGG

    4. September - 5. September
  3. Erster Schultag 19/20

    10. September
  4. Elternabend 5. Klassen

    19. September