Basketballerinnen des Matthias-Grünewald-Gymnasium erreichen beim Bundesfinale sensationell den dritten Platz – starke Teamleistungen, dramatische Spiele und unvergessliche Tage in der Hauptstadt

Das Matthias-Grünewald-Gymnasium hat beim Bundesfinale in Berlin vom 5. bis 9. Mai 2026 einen sensationellen dritten Platz erreicht und damit einen der größten sportlichen Erfolge der Schulgeschichte gefeiert. Gegen die besten Schulmannschaften Deutschlands überzeugten die Mädchen des MGG mit Kampfgeist, Teamzusammenhalt und beeindruckenden Leistungen.

Bereits am Dienstag reiste die Mannschaft gemeinsam mit Trainerin und Lehrerin Caroline Seiler nach Berlin. Nach der Ankunft richtete sich der Fokus schnell auf die Vorrunde am Mittwoch. Dort warteten mit Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz direkt zwei starke Gegner. Sachsen galt dagegen als etwas schwächer einzuschätzen.

Im ersten Spiel gegen Baden-Württemberg starteten die Würzburgerinnen etwas verschlafen. Vor allem defensiv fehlte zunächst die nötige Konsequenz, sodass man einem Rückstand hinterherlief und letztlich mit neun Punkten Unterschied verlor. Umso beeindruckender fiel die Reaktion im zweiten Spiel aus: Gegen Sachsen dominierte das MGG von Beginn an und gewann souverän mit 61:25.

Damit kam es im letzten Vorrundenspiel gegen Rheinland-Pfalz zu einem echten Endspiel um die Qualifikation für die Finalrunde. Lange lag das MGG zurück, noch bis zur Mitte der zweiten Halbzeit schien das Weiterkommen in Gefahr. Doch mit großem Kampfgeist und einer starken Teamleistung drehten die Mädchen die Partie und gewannen knapp mit 40:34. Bereits der Einzug in die Finalrunde war ein riesiger Erfolg.

Am nächsten Tag warteten erneut starke Gegner. Um das Halbfinale zu erreichen, mussten beide Spiele gewonnen werden. Zunächst traf das MGG auf Nordrhein-Westfalen. In einer intensiven und lange ausgeglichenen Partie merkte man den Spielerinnen die anstrengenden Spiele des Vortags an. Dennoch kämpfte sich das Team durch und gewann knapp mit 31:27. Im zweiten Spiel gegen Niedersachsen spielten die Würzburgerinnen dann deutlich befreiter auf und siegten relativ souverän mit 40:21. Damit war das Ticket für das Halbfinale am Abend gelöst.

Dort wartete mit der Sportschule Berlin der große Favorit des Turniers. Die Berlinerinnen hatten bislang alle Spiele deutlich gewonnen und konnten auf einen außergewöhnlich breiten Kader zurückgreifen. Doch das MGG zeigte zunächst eine überragende Leistung. Dank einer starken Defensive und großem Teamgeist führten die Würzburgerinnen zur Halbzeit überraschend mit sechs Punkten. Im weiteren Verlauf schwanden jedoch die Kräfte. Berlin konnte deutlich häufiger wechseln und setzte sich schließlich mit 54:35 durch.

Trotz der Niederlage überwog die Freude über das Erreichen des Spiels um Platz drei. Am Freitag ging es dann im letzten Wettkampf gegen Mecklenburg-Vorpommern um die Bronzemedaille. Hochkonzentriert ließ das MGG dem Gegner kaum Chancen und gewann verdient. Mit dem Schlusspfiff brachen bei Spielerinnen, Trainerin Caroline Seiler und den mitgereisten Fans große Emotionen aus.

Der dritte Platz beim Bundesfinale bedeutet einen außergewöhnlichen Erfolg für das Matthias-Grünewald-Gymnasium und wird allen Beteiligten lange in Erinnerung bleiben. Ein großer Dank galt den mitgereisten Eltern, Schulleiter Saurenbach sowie Kollegin Schmitt, die bei jedem Spiel für großartige Unterstützung und eine fantastische Stimmung sorgten.

Den Abschluss bildete am Freitagabend die große Feier in der Max-Schmeling-Halle mit Rahmenprogramm und Siegerehrung, ehe die Mannschaft am Samstag voller Stolz mit dem Zug nach Würzburg zurückkehrte.